Die Ernährungstherapie ist ein wichtiger Behandlungspfeiler in der Naturheilkunde. Sie dient nicht nur der Prävention (Vorbeugung) von Krankheiten, sondern auch der Wiederherstellung der Gesundheit. Bedenkt man, daß die meisten Menschen in Westeuropa zu viel oder viel zu wenig, zu fett, zu salzig und zu süß essen, daß jeder zweite Erwachsene übergewichtig ist und daß jeder dritte Teenager magersüchtig oder an Bulimie erkrankt ist, so kann man die Bedeutung der Ernährung nicht hoch genug einschätzen.

Außerdem gibt es eine Vielzahl von ernährungsbedingten Gesundheitsstörungen, wie z.B.:

  • Zahnkaries, Paradontose

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates, die sogenannten rheumatischen Erkrankungen, Arthrose, Arthritis, Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden

  • Stoffwechselerkrankungen wie Fettsucht, Diabetes mellitus, Leberschäden, Gallensteine, Nierensteine, Gicht usw.

  • viele Erkrankungen der Verdauungsorgane wie Stuhlverstopfung, Leber-, Gallenblasen-, Bauchspeicheldrüsen- sowie Dünn- und Dickdarmerkrankungen, Verdauungsstörungen

  • Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen

  • mangelnde Infektabwehr

  • Allergien

  • manche organische Erkrankungen des Nervensystems

  • u. v. m.

(Quelle: Buch Zucker, Zucker von Dr. med M. O. Bruker)

 

Durch unsere Umweltverschmutzung, Monokulturen, Massenzüchtungen, Schädlingsbekämpfung, Unfälle in Kernkraftwerken usw. sind unsere Lebensmittel alle belastet.

Durch den chronischen Zeitmangel des 21. Jahrhunderts wird viel aus der Dose oder Tüte erwärmt, was mit E- Zusatzstoffen, Aromastoffen und künstlichen Stoffen zur Haltbarmachung versehen ist. Oder man geht gleich ins Fast Food Restaurant.

Durch den weltweiten Handel ist es uns möglich jede Frucht bzw. jedes Gemüse zu jeder Jahreszeit zu genießen.

Skandale in der Massentierhaltung machen uns Käufer nur für kurze Zeit hellhörig, danach wird diese Tierhaltung weiter durch den Verzehr dieser Tiere unterstützt.

Uns wird schon in jüngsten Jahren gelehrt, dass Zucker (Süßes, Kuchen,usw.) lebensnotwendig ist. Es ist normal geworden regelmäßig zwischendurch etwas Süßes zu essen. Doch braucht z.B. ein 6 Monate altes Kind Kekse oder Kuchen?

Hinter wie vielen Erkrankungen der Zuckerkonsum steht ist unglaublich.

Außerdem ist Alkohol bei uns ein normales Getränk, wie Wasser oder Milch. Man denkt sich nichts dabei täglich Alkohol zu trinken, da dies ja jeder macht.

Die Werbung und Industrie lässt uns im Glauben, dass alle Nahrungsmittel, die sie herstellen, vollkommen bedenkenlos zu verzehren ist. Und wir Fragen nicht nach.

Es gibt z.B. eine sogenannte „Kreta- Diät“, mit der man nachweislich große Erfolge bei der Nachbehandlung von Herzinfarktpatienten hat. Mit dieser Diät kann man die Zahl der Patienten mit einem zweiten Infarkt deutlich verringern.

Doch haben Sie schon einmal etwas von dieser Diät gehört?

Nein, denn daran würde niemand etwas verdienen.

Auch beim Alters-Diabetes braucht kaum mehr jemand eine Diät einzuhalten. Wer braucht auch auf Kuchen usw. verzichten, wenn es Medikamente gibt?

Entschuldigen Sie bitte meine Direktheit, aber ich möchte Sie damit zum Nachdenken anregen.

 

Eine „gesunde“ Ernährung sollte bestehen aus:

 

80% basenbildenden Lebensmitteln:

Obst und Gemüse (außer Hülsenfrüchten, Spargel, Artischocken, Rosenkohl)

Kräuter, Keimlinge/Sprossen, Mandeln, frische Walnüsse, Pistazien, Zedernnüssse, Macadamianüsse, Paranüsse,Kokos

20% säurebildenden Lebensmitteln:

Vollkorngetreide/-produkte (Dinkel, Hafer, Hirse,Amaranth, Quinoa)

Säuerebildende Gemüse (Linsen, Spargel, Rosenkohl,Artischocken,Hülsenfrüchte)

Reis

so wenig tierisches Eiweiß wie möglich (Fleisch: Rind, Kalb, Wild, Lamm, Geflügel, Ziege;Fisch, Meerefrüchte; Milchprodukte (Käse, Butter Joghurt), Eier)

 

  • heimische Gemüse und Früchte der Saison aus biologischem Anbau /roh nur bis 14.00 Uhr

  • wenn möglich keine Mahlzeit nach 18.00 Uhr am Abend

  • Beachtung der Blutgruppe ( es gibt eine spezielle Ernährung je nach Blutgruppe)

  • 2-3 Liter täglich "gutes" Wasser (Quellwasser) und/oder Kräutertees

 

Man sollte meiden:

  • Zucker

  • Fertigprodukte

  • Fast Food

  • Fleisch aus Massentierhaltungen

  • Fisch aus Fischfarmen

  • Nahrungsmittel, die sich mit der eigenen Blutgruppe nicht vertragen

  • Weißmehlprodukte

  • Nahrungsmittel mit Aromastoffen, E-Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, usw.

 

Ca. 2x/ Jahr ist eine basenfasten Kur um den Stoffwechsel zu entlasten und den Körper zu reinigen anzuraten.

Dies ist wie ein innerer Hausputz.

 

Für nähere Informationen zu einer Basenfasten- Kur stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Aktuelle Termine für basenfasten Kur (nach Sabine Wacker) finden Sie unter Kurse/Termine.

Sollten Sie aus zeitlichen Gründen nicht an einer Gruppen- Kur teilnehmen können oder mögen Sie lieber eine Einzelernährungsberatung und Begleitung der basenfasten Kur ist dies jeder Zeit möglich.